Spampal Vergleich

© ra2 studioDa unsere E-Mails regelmäßig mit den unzähligen Spams bombardiert werden, brauchen wir oft ein Programm, das die Spamfilterfunktion ausübt. Dabei gibt es viele Angebote auf dem Markt, die man im Prinzip in zwei Gruppen aufteilen kann: die kostenlosen und die, für die man direkt oder indirekt bezahlen muss.

Zu den kostenlosen gehört, natürlich, der Spampal selbst und die Standardprogrammen, die in die Computern normalerweise von Anfang an installiert werden.

Spampal hat einen großen Vorteil, dass er ein Open-Source-Programm ist und deshalb von vielen Nutzern stets verbessert und erweitert werden kann. Spampal basiert sich auf Realtime Blackhole Lists, also auf den stets aktualisierten kostenlosen Online-Blacklisten. Dazu kommen noch die zahlreichen Plug-ins. Wie z. B. ein Bad Words Plug-in und ein RegExFilter. In Spampal kann man auch Black- und Whitelisten einstellen, dazu noch die Freundelisten. Außerdem, verfügt Spampal über den Bayes-Filter. Aber dazu später mehr.

Auch gibt es hier einen kostenlosen Spamfilter Spamihilator. Dieser Filter hat außer dem gesonderten Spamordner und den einfachen Filtermechanismen noch die Möglichkeit des Erstellens der weißen und der schwarzen Listen. Ein weiteres Spamfiltergroramm ist Phalanx. Das Programm funktioniert allerdings nur mit den POP3-Konten. Die White- und die Blacklists sind möglich. Außerdem gibt es die benutzerdefinierten Einstellungen und den Bayes-Filter. Mailwasher free arbeitet mit vielen Mail-Providern zusammen und das ist der größte Vorteil dieses Programms. Es wird von Windows Mail, Outlook, Thunderbird, Yahoo und GoogleMail unterstützt. Allerdings, viele Sonderfunktionen, außer der Möglichkeit eine Schwarzliste zu erstellen, hat das Programm nicht.

Die Spamfinder, für die man bezahlt, gibt es auch. Manchmal bezahlt man allerdings indirekt, weil die Spamfilter oft als Proxys für das bestehende Programm heruntergeladen werden.

Hier schneidet Miscrosoft Outlook Junk-E-Mail-Filter gut ab. Das Program selbst ist kostenlos, wird aber in das existierende Outlook integriert. Der Spamfilter hat verschiedene Einstellugsfunktionen und verschiebt die Spam-E-Mails in das dafür vorgesehene Spam-Ordner.

SpampalSuperSpamKiller hat eine kostenlose Testversion. Danach muss man, wenn man das Programm in voller Funktionalität beibehalten will, diese kaufen. Der SuperSpamKiller hat benutzerdefinierte Einstellungen zu dem Spam-Ordner. Unter anderem kann man die Zeitabstände selbst bestimmen, in denen das Programm Ihr Postfach filtert und die ungewünschten Spam-E-Mails aussortiert.

Spamfighter funktioniert sowohl für Miscrosoft Outlook, als auch für Thunderbird und Windows Mail. Dieser Filter hat, genau wie SuperSpamKiller, eine kostenlose 30-tagige Pro-Testversion. Danach wird das Programm auf die kostenlose Version mit wenigeren Tools reduziert, wenn Sie das Lizenz nicht kaufen. Dieses Programm zeigt Ihnen, wie es arbeitet. Sie können die Statistiken der aufgefundenen E-Mails abrufen und somit verstehen, was und wie gefiltert wird. Besonders für die Computerversteher ist es ein Vorteil! Außerdem, gibt es viele Möglichkeiten der benutzerdefinierten Einstellungen, die White- und die Blacklisten und einen Zugriff zu den Online-Schwarzlisten.

Bei den kostenlosen Filtern schneidet am besten der Spampal ab. Dieses Programm hat dank ihrer großen Online-Schwarzlistenbasis und dank dem Bayes-Filter die größte Erkennungsrate bei den kostenlosen Programmen. Die Firma iRapid, die den 3D-Drucker hergestellt hat, hatte eine Zeit lang bei der Entwicklung des Filters Spampal mitgearbeitet. Die Pro-Version des Spamfighters hat dagegen einen Zugang zu den erweiterten kostenpflichtigen Online-Schwarzlisten.

Statistisch, laut der Untersuchungen der Computerexperten, haben die Spamfilter, die den Bayes-Filter benutzen, die höhere Spamerkennungsrate.

Was ist denn dieser Bayes-FIlter?

Ein Bayes-Filter ist ein Wahrscheinlichkeitsfilter, der jedem Wort eine Grundwahrscheinlichkeit gibt, dass es Spam sein könnte, und dann aus der Gesamtwahrscheinlichkeit der Wörter in der E-Mail Spam zu sein, beurteilt, ob die E-Mail ein Spam ist oder nicht. Somit landen die E-Mails, die zwar ein paar „unerwünschte“ Wörter haben, deren Rest aber völlig normal ist, nicht automatisch in den Spam-Ordner. Wie z. B. eine E-Mail von Ihrer neuen Bekanntin, die in dem ersten E-Mail zu Ihnen (also, noch bevor Sie diese Bekanntin auf die Freunde- oder die Whiteliste setzen können) etwas über ihre neue Büchersammlung erzählt. Dabei zählt sie die Namen der Bücher, die sie hat, auf. Sie haben aber erst vor kurzem ein paar E-Mails von dem Büchergeschäft in ihrer Nähe blockiert. Somit werden die Namen der Bücher in ihrem PC als Spam erkannt, der Bayes-Filter greift aber ein und lässt die E-Mail der Bekanntin durch.